FIA GT1 Weltmeisterschaft
Navarra (ESP), 22.-24.10.2010

Swiss Racing Team mit NISSAN GT-R Zum achten und letzten europäischen Lauf in der FIA GT1 kamen die Teams im spanischen Navarra zusammen. Für fast alle Fahrer war die Strecke Neuland, da diese erst in 2010 fertiggestellt wurde. Das Swiss Racing Team setzt in dieser Weltmeisterschaft zwei NISSAN GT-R ein, die mit den Fahrerpaarungen Wendlinger (AUT)/Moser (CHE) mit der Startnummer 3 und Ara (JPN)/Nilsson (SWE) mit der Startnummer 4 besetzt sind.

Schon vor der Anreise zu der neuen Strecke war dem Team bewusst, dass diese für die NISSAN GT-R nicht besonders gut geeignet ist, da es viele langsame Kurven und kurze Geraden gibt. Teammanager Erich Kolb erklärt: „Änderungen am Setup, die sich bei den Zeiten um nur ein oder zwei Zehntel auswirken, haben in der Platzierung große Auswirkungen, da es in der FIA GT1 Weltmeisterschaft sehr eng zugeht.“

Mit dem Qualifying von Karl Wendlinger ist das Team zufrieden, er schaffte in Q1 Platz 12 mit einer sehr guten Zeit, weniger als eine Sekunde hinter der schnellsten Rundenzeit und mit 251 km/h verfehlte er die Top Speed seines Teamkollegen Seiji Ara (JPN) mit nur 2 km/h. Henri Moser übernahm das Fahrzeug und konnte auf der ihm unbekannten Strecke nur P16 für das Qualifying Race herausholen. Seiji Ara kam in seinem Qualifying nur auf P18, so dass sein Fahrzeugkollege Nilsson hier nicht zum Zuge kam.

Das Quali-Rennen verlief ohne Zwischenfälle. Ara/Nilsson beendeten es auf P13, Wendlinger/Moser erreichten  P14.

Swiss Racing Team mit NISSAN GT-R Das Championship am Sonntagnachmittag wurde für das Team eine sehr kurze Vorstellung, da beide Fahrzeuge in der ersten Kurve in eine heftige Kollision verwickelt wurden und danach an der Box abgestellt werden mussten.

Teammanager Erich Kolb: „Das zweite Rennen war ein Mega-Gau.Einmal mehr in diesem Jahr wurden mehrere Autos in der ersten Kurve in Kollisionen verwickelt. Peter Kox fuhr mit seinem Lamborghini vehement in die Seite von Karl Wendlingers NISSAN. Das Auto wurde dadurch stark beschädigt. Seiji Ara mußte bremsen, weil sich ein Fahrzeug vor ihm drehte, dabei fuhr ihm das Schwesterauto (Peter Dumbreck) aus dem SUMO Powerteam in das Heck und schob ihn auf das Auto vor ihm. Beide Autos mussten zurück in die Box und das Rennen war für uns gelaufen.“

Teamchef Othmar Welti: „Im freien Training hatten wir noch Reifen aus dem Rennen in Portimao im Einsatz, so dass wir hier keine großartigen Ergebnisse erwarteten. Im Qualifying haben wir dann gesehen, was möglich ist. Karl Wendlinger hat hier eine sehr gute Zeit gefahren. Ebenso Seiji Ara im Qualifying Race. Wir sind zufrieden, dass wir die Pace haben. Unsere guten Reifensätze haben wir uns für das Hauptrennen aufgehoben, leider wurden wir da bereits in der ersten Runde aus dem Rennen geworfen.“