16. November 2011
Nach dem unglücklichen Ende in der FIA GT1 Weltmeisterschaft auf dem deutschen Sachsenring hat sich das Team um Teamchef Othmar Welti und Teammanager Erich Kolb neu sortiert.
Das Swiss Racing Team war viele Jahre im Formel 3-Sport im Einsatz, bevor 2010 der Wechsel in den GT-Motorsport vollzogen wurde. Mit zwei NISSAN-GTR nahm das Team an allen Rennen in der neu eingeführten FIA GT1 – Weltmeisterschaft teil. Im Folgejahr 2011 ging das Team dann mit zwei Lamborghini Murcielago an den Start und konnte bis zu dem heftigen Crash auf dem Sachenring in jedem Championship-Rennen Weltmeisterschaftspunkte sammeln. Bei dem Unfall auf der deutschen Rennstrecke wurden beide Fahrzeuge stark in Mitleidenschaft gezogen, was einen Ausstieg des Teams aus dieser Meisterschaft zur Folge hatte.

Im Moment werden nun unterschiedliche Projekte aus verschiedenen Bereichen des Motorsports angegangen.

Teamchef Othmar Welti:
„Nach dem Unfall auf dem Sachsenring begann ein harte Zeit für uns. Es war äußerst schwierig mit beteiligten Personen und Firmen Lösungen für bestehende Probleme zu finden. Nach wie vor ist das Ganze nicht fertig abgewickelt. Für uns als kleines Team war 2011 sehr problematisch.
Jetzt können wir aber wieder nach vorne blicken und konzentrieren uns auf unsere Arbeit. Wir haben aktuell einige Projekte, an denen wir arbeiten. Für das kommende Jahr haben wir Anfragen von Teams, die Know-How zu ihrem Team hinzupacken wollen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir mit unserer Erfahrung und unserem Wissen Teams nach vorne bringen können. Das haben wir bereits vor einigen Jahren mit dem österreichischen Team Jetalliance Racing sehr erfolgreich zeigen können.“